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Lerntipps - was man zwischen den Lektionen tun kann

Ich werde oft von meinen Schülern, aber auch von Zuschauern meines YouTube-Kanals und Followern auf Instagram nach Lerntipps gefragt. 

In diesem Beitrag möchte ich Dir daher einige Ideen vorschlagen, wie Du dein Engischlernen auf die nächste Stufe bringen kannst.

 Ich glaube, dass es wichtig ist, alle Fertigkeiten gleichermaßen zu lernen. Die aktiven Fähigkeiten sind Sprechen und Schreiben, die passiven Fähigkeiten sind Hören und Lesen. Die meisten Schulen konzentrieren sich hauptsächlich auf die passiven Fertigkeiten und das Schreiben, so dass die Schüler nicht so viel sprechen können, wie sie sollten. Deshalb ermutige ich die Schülerinnen und Schüler, dass Sprechen mit Freunden und Kollegen so oft wie möglich zu üben und keine Angst vor Fehlern zu haben. 

 Leider scheinen wir nach der Kindheit das fotografische Gedächtnis zu verlieren, das wir einmal hatten. Daher ist das Lesen von Büchern, egal ob Belletristik, Sachbücher, Blogs, Zeitschriften oder Zeitungen, einfach alles, was lesbar ist, eine großartige Möglichkeit, neue Vokabeln zu lernen und die Kenntnisse über Satzstrukturen zu vertiefen. Wenn Du einen E-Reader hast, kannst Du auf die Wörter klicken und erhältst eine Definition oder manchmal auch eine Übersetzung in der von Dir gewählten Sprache. Manche Geräte speichern diese Wörter automatisch, so dass Du sie in einer Liste hast. Das Führen von Wortlisten in elektronischer oder schriftlicher Form ist eine gute Möglichkeit, sich neue Wörter einzuprägen. Verwende die Wörter in realen Beispielen, damit Du Dir diese besser merken kannst. Ich werde zu einem späteren Zeitpunkt in einem separaten Blog über Mind-Mapping-Fähigkeiten beim Sprachenlernen berichten. Halte also Ausschau danach, oder noch besser, Du abonnierst  die Blogs. So erhältst Du sie direkt per email.

 Auch das Hörverstehen darf nicht unterschätzt werden. Podcasts sind eine großartige und kostenlose Möglichkeit, authentisches Englisch zu lernen. Ein Podcast, den ich mir mit meinen Schülern oft anhöre, ist das 6-Minuten-Englisch der BBC. Die BBC bietet eine breite Palette von Podcasts für alle Lernniveaus an, oft mit einem Transkript, falls man Probleme hat, alles zu verstehen. Oft beschweren sich Schüler über die Geschwindigkeit, mit der Muttersprachler sprechen, aber das ist manchmal nur eine Wahrnehmung, weil es unnatürlich klingt. Glaub mir, je mehr Du übst, desto leichter wird es. Außerdem kann man beim Pendeln oder sogar beim Zähneputzen zuhören. 

 Das Anschauen von Filmen und Serien in der Originalsprache im Fernsehen oder auf einer der vielen Streaming-Plattformen ist eine weitere gute Möglichkeit, das Hörverständnis zu trainieren. Die Sprache, die dabei verwendet wird, ist zwar oft umgangssprachlich oder grammatikalisch nicht perfekt, aber oft genauso authentisch wie die Sprache, die Du im Vereinigten Königreich oder in den USA hören würdest. Wenn Du Probleme beim Verstehen hast, kannst Du auch den Untertitel auf Englisch oder in Deiner eigenen Sprache zur Hilfe nehmen.

 Für welche Fertigkeit Du dich auch entscheidest, denk daran, dass es besser ist, fünfzehn Minuten pro Tag Englisch zu lernen als 90 Minuten einmal in der Woche.

 

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Learning tips – what to do between lessons

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